Nach nun doch einigen Fahrten in recht kühlen Jahreszeiten (und das obwohl ich ein bekennder Warmduscher mit 04-10 bin...), habe ich mich dazu endlich entschlossen den kalten Fingern den Garaus zu machen. Es müssen also anständige Heizgriffe ans Mopped.

Ich habe mich für die Daytona Heizgriffe entschieden, da diese vom Griff her etwas dünner als die Saito Heizgriffe sind, aber das ist wohl Geschmacksache. Das einzige was (und zwar bei beiden Ausführungen) stört, ist der der hässlich-klobige Schalter, mit dem man auch nur zwei Heizstufen schalten kann. Und diese sind nach einigen Erfahrungsberichten von vielen anderen Benutzern entweder zu kalt, oder gleich so heiß, dass die Finger gut gerillt werden.

Deshalb habe ich mich schon vor der Montage für eine anständige Regelung der Heizgriffe entschieden. Wobei Regelung hier etwas falsch ist, denn eigentlich wird nur gesteuert. Regeln könnte man die Heizgriffe zwar auch, aber dann müsste man die Temperatur der Heizgriffe messen und diese mit einbeziehen. Es gibt ein paar Experten, die das auch schon vollbracht haben, aber das ging mir dann doch zu weit...

So habe ich nun also nach langem Recherchieren, Lesen, Probieren und ettlichen verbratenen Platinen und Bauteilen nun endlich eine Schaltung gefunden, die funktioniert und hoffentlich meinen Ansprüchen genügen wird.

Da ich wie gesagt den klobigen Schalter loswerden und gleichzeitig die Heizleistung stufenlos einstellen wollte, kam nur eine Pulsweitenmodulation (PWM) in Frage, da ja doch eine ziemliche Leistung geschaltet werden muss. Außerdem wollte ich den, bei meinen beiden Maschinen noch vorhandenen, Lichtschalter (wozu gab's den jemals überhaupt, denn das Tagfahrlicht für Motorräder gilt doch schon ewig...) dazu verwenden, die Heizgriffe bequem während der Fahrt an und aus zu schalten. Das Licht soll dann gleichzeitig mit der Zündung an gehen, also normal über das Zündschloss gesteuert werden.

Soweit so gut. Der Lichtschalter kennt auch drei Stufen "aus", "Standlicht", "Stand- und Abblendlicht". Nun gut das sollte eigentlich im normalen Betrieb auch reichen. So hatte ich dann auch gleich die Idee, das ich mir eine Schaltung bastel, bei der man die beiden Stufen unabhängig voneinander über jeweils ein Poti (Drehregler) stufenlos einstellen kann. Also habe ich im Internet kräftig nach Schaltung gesucht und einige Leute befragt, ob sowas denn geht.

Es kamen dann auch einige Vorschläge (die ich dann auch anfangs ohne Steckplatine zum Testen zusammengelötet habe, was mich die bereits erwähnten Platinen und Bauteile gekostet hat...), aber die waren allesamt nicht das was ich mir so vorstellte. Bei allen Vorschlägen hingen die zwei verwendeten Potis immer von einander ab. Zwar konnte man damit die beiden Stufen in gewissen Grenzen "stufenlos" einstellen, aber eben immer nur in Abhängigkeit der jeweils anderen eingestellten Stufe. Wenn z.B. irgenwann die hohe Stufe zu warm war und man diese runter geregelt hat, hat man auch gleichzeitig die niedrige Stufe mit runter geregelt und umgekehrt. Oder wenn man die niedrige Stufe rauf geregelt hat, ist gleichzeitig die hohe Stufe mit raufgeregelt worden und umgekehrt.

Das war also nicht ganz was ich wollte. So bin ich schließich nach erneuter Überlegung dazu gekommen, dass die zwei Stufen des Lichtschalters trotzdem gut sind, ich aber eigentlich nur eine regelbare Stufe benötige, die dann jedoch über den vollen Bereich geregelt werden kann. Die zweite Stufe kann ja (gerade für die Aufwärmphase und wenn's mal wirkliche kalt ist) ruhig die volle Leistung haben.

So ist also die untenstehende Schaltung entstanden.

Schaltplan für Pulsweitensteuerung (PWS)

Schaltplan für Pulsweitenmodulation (PWM)

Eigentlich ist die Schaltung recht simpel. Der verwendete NE 555-Baustein erzeugt in Abhängigkeit der vorgeschalteten Widerstände (inkl. Poti) und Kondensatoren eine Steuerfrequenz, welche zum Schalten des Leistungstransistors bzw. MOSFET (hier BUZ 11) verwendet wird. Dieser schaltet dann auch die Heizgriffe an und aus. Die Heizgriffe bekommen dabei immer die volle Leistung, aber über die Frequenz und zugehörige Ein- und Ausschaltzeit wird eingestellt, wie oft und wie lange der Strom durch die Heizgriffe fließt.

Die Ansteuerung des Potis erfolgt über Schalter 1 (Standlicht). Wird Schalter 2 (Stand- und Abblendlicht) hinzugeschaltet, wird das MOSFET direkt über einen Kondensator angesteuert und liefert dann die volle Leistung. Wird nur Schalter 2 also ohne Schalter 1 geschaltet passiert gar nichts, da das MOSFET keinen Druchlasstrom hat. Die zu den Heizgriffen parallel geschaltete LED zeigt in ihrer Helligkeit an, wie stark die Heizgriffe glühen. Schalter 2 und die LED mit dem Widerstand sind optionale Bestandteile der Schaltung und können auch weggelassen werden. Die Anschlüsse sind Schalter 1 und 2 (jeweils Plus), die Heizgriffe (ebenfalls gegen Plus geschaltet) und Masse (Minus).

Der Anschlußplan am Mopped folgt weiter unten.

Artikel Bezeichnung Anzahl
BUZ 11 Transistor 1
NE 555 DIP Timer, DIP 8 1
P4M-LIN 22K Drehpotentiometer, mono, 22 K-Ohm, linear 1
KNOPF 14-4 SW Drehknopf ohne Markierung für 4mm Achse 1
DECKEL 14M SW Abdeckkappe für Knopf 14.. 1
1/4W 300 Kohleschichtwiderstand 1/4W, 5%, 330 Ohm 2
1/4W 560 Kohleschichtwiderstand 1/4W, 5%, 560 Ohm 1
MKS-2 100N Metallisierter Polyester-Folienkondensator Wima MKS-2 100 nF 1
RAD 0,1/100 Radialer Elektrolytkondensator 0,1 µF/ 100 Volt 1
RAD 100/16 Radialer Elektrolytkondensator 100 µF/16 Volt 1
RAD 470/16 Radialer Elektrolytkondensator 470 µF/16 Volt 1
1N 4148 Diode 1
LED 3MM ST RT Standard-LED, 3mm, rot. 1
AKL 101-04 Anschlussklemme mit Drahtschutz 4-polig 1
H25SR050 Streifenrasterplatine, Hartpapier, 50x100mm 1
Gehäuse KUNSTSTOFF-GEHÄUSE 53,5 X 23 X 45 MM 1
Kabel, Lötkolben, Lötzinn...

Über das Poti wird die Frequenz zwischen ca. 575Hz und 26μs Ein- und 1610μs Ausschalt bzw. 625Hz und 1710μs Ein- und 24μs Ausschaltzeit geregelt.

Frequenzen und Ein-/Ausschaltzeiten für Pulsweitensteuerung (PWS)

Frequenzen und Ein-/Ausschaltzeiten für Pulsweitenmodulation (PWM)

Zur Berechnung der Widerstände und Kondensatoren habe ich im Internet ein klasse Programm zur Berechnung von NE 555-Schaltungen gefunden, was man unter www.schematica.com kostenlos runterladen und installieren kann.

Bauteilanordnung und Layout der Platine

Bauteilanordnung und Layout der Platine

Um euch die Arbeit beim Platinenlayout etwas zu erleichtern, habe ich hier mal mein Layout dargestellt. Aus Erfahrung weiß ich, dass die normalen Lochplatinen nicht so prall sind, deshalb besser die mit den Lochstreifen verwenden.

Die grauen Streifen von oben nach unten sind die Leiterbahnen der Lochstreifenplatine.

Die blauen Linien sind "Überlandleitungen", also Kabelbrücken.

Die roten Linien sind die direkten Lötverbindungen zwischen den einzelnen Leiterbahnen (sofern dies nicht über Kabelbrücken geschehen ist).

Die gelben Blitze mit roten Rand sind Punkte, an denen die Leiterbahn der Lochstreifenplatine unterbrochen werden muss.

Die Bauteile und deren Ausrichtung (ACHTUNG: dies gilt besonders für die Tantal-Kondensatoren) erklärt sich von selbst.

Fertige Platine von oben Fertige Platine von unten

Fertige Platine von oben und unten (1. Version)

Und so sieht die fertig gelötete Platine dann von oben bzw. unten aus. Ist doch recht übersichtlich geworden das Ganze. Den BUZ habe ich aufgrund der etwas niedrigen Gehäusehöhe etwas schräg biegen müssen. Hinlegen würde bei der Platinengröße zwar auch gehen, aber dann passt das leider nicht mehr so ganz mit der Richtung der Leiterbahnen und den Anschlüssen am Gehäuse.

Fertige Platine von oben Fertige Platine von unten

Fertige Platine von oben und unten (2. Version)

Die Platine ist in der 2. Version dann auch etwas kleiner ausgefallen, als die 1. Version mit 5 x 4,5 cm. Da wird es dann schon etwas eng und man muss mit den Leiterbahnen aufpassen. Bei meinen früheren Versuchen hatte ich eine normale Lochplatine verwendet und die Verbindungen alle gelötet (inkl. der zunehmenden Lötfehler...), da bin ich dann auch auf eine Größe von 5 x 3,5 cm gekommen.

Fertiges Gehäuse von oben Fertiges Gehäuse von oben

Fertiges Gehäuse von oben und unten (1. Version)
Fertiges Gehäuse von oben Fertiges Gehäuse von oben

Fertiges Gehäuse von oben und unten (2. Version)

Ein etwas kleineres Gehäuse hätte es bei einer entsprechend kleineren Platine auch getan (siehe 2. Version), aber die 1. Version hat noch einen Kabelausgang und Löcher für eine Schraubverbindung. Das untere Ende, wo das Poti rausschaut bekommt noch einen schicken Drehknopf und wird dann an die innere Verkleidung gut zugänglich so verschraubt, dass das Gehäuse innen liegt und nur der Potiknopf fasst nicht sichtbar rausschaut.

Anschluß der Schaltung ans Bordnetz

Anschluß der Schaltung ans Bordnetz (schematisch)

Zu guter Letzt fehlt noch der Anschluß am Mopped. Diesen habe ich über ein normales KFZ-Relais und eine zusätzliche Sicherung realisiert. Das obige Bild zeigt schematisch den Anschluß. Am Mopped müssen natürlich die richtigen Kabel "erwischt" werden...

Wer wagemutig ist, kann das Relais auch weg lassen und direkt an die Batterie bzw. das Stromnetz gehen...

Da ich meine Heizgriffe aber über den (eigentlich überflüssigen) Lichtschalter schalten wollte, habe ich gleich noch zwei weitere Relais verbaut, über die das Fern- und Abblendlicht gesteuert werden. Außerdem haben die Lampen dann auch gleich eigene, dickere Kabel bekommen, so dass entsprechend mehr Strom fließen kann und somit eine bessere Lichtausbeute erzielt wird.

Die in dem folgenden Bild verwendeten Symbole sind:



Verkabelung im Bordnetz (schematisch, Kabelfarben für Kult)

Von der Batterie führt über die Hauptsicherung ein oranges Kabel (führt automatisch Plus, wenn die Zündung an ist) zum Sicherungskasten und wird dort auf drei Sicherungen parallel verteilt, wovon zwei Kabel (orange-gelb = Zündung und orange-blau = Rücklicht) weiter zum Lichtschalter gehen.

Das orange-grüne Kabel geht u.a. zum Blinker und kann zur Ansteuerung des Heizgriff-Relais (86) verwendet werden.

Das orange Kabel geht von der Batterie über den Kabelbaum nach vorne zu den Steckern für das Zündschloß, den Lichtschalter und den Umschalter für Fern-/Abblendlicht.

Hier wartet dann auch die eigentliche Schwierigkeit, den Lichtschalter so zu nutzen, dass dieser die Heizgriffe steuert.

Dazu müssen das graue und gelbe Kabel am Kabelbaum vor dem Stecker zum Lichtschalter getrennt werden (gelb-rote Blitze).

Die Enden die zum Lichtschalter führen können dann in einen neuen Stecker gesteckt werden, und werden dann über neue (dicke rote) Kabel zur Heizgriffregelung geführt. Dabei sollte das graue Kabel an Stufe 1 und das gelbe Kabel an Stufe 2 angeschlossen werden.

Die Enden der grauen und gelben Kabel, welche vom Kabelbaum kommen, werden zusammen geschlossen und an das orange Kabel angeschlossen.

Von der Heizgriffsteuerung geht dann ein (blaues) Kabel zu den Heizgriffen, welche parallel geschaltet werden. Das andere Ende der Heizgriffe geht über ein (blaues) Kabel zurück zum Heizgriff-Relais. Zur Verkabelung vorne empfiehlt es sich eine eigene Steckverbindung zu verwenden.

Ebenfalls von der Heizgriffsteuerung geht ein (schwarzes) Kabel zurück zur Batterie (Masse / Minus).

Die Anschlüsse (85) der Relais werden auch an die Masse der Batterie (Minus) gehängt (schwarze Kabel).

Um den Stromkreis zu schließen muss noch die Batterie (Plus) mit den Relais-Anschlüssen (30) über eine zusätzliche Sicherung verbunden werden (rote Kabel).

Die Heizgriffanstuerung wäre damit fertig, aber nun fehlt ja noch die Ansteuerung des Lichts, welches ja nnu direkt mit der Zündung (Zündschloss) geschaltet werden soll. Hierzu werden zwei neue (rote) Kabel von den beiden Licht-Relais, je eins für Abblend- und Fernlicht, zum Abblend- und Fernlicht gezogen.

Anschließend müssen noch die ursprünglichen Steuerleitungen (gelb = Fernlicht und weiß = Abblendlicht) vom Umschalter (Abblend-/Fernlicht) nach der Sicherung getrennt und über ein neues (rotes) Kabel an die Licht-Relaisanschlüsse (86) angeschlossen werden.

Artikel Bezeichnung Anzahl
KFZ RELAIS 12V Aus-Ein Relais 12V 1
FKS-HALTER 1 Kfz-Sicherungshalter, anreihbar, max. 30A 1
FKS-LINKS Linke Befestigung für FKS-Halter 1+2A 1
FKS-RECHTS Rechte Befestigung für FKS-Halter 1+2A 1
FKS 10A Kfz-Flachsicherung, 10A, rot 1
FLK 2,5 SW-10 Fahrzeugleitung, 1x 2,5mm², schwarz, 10m-Ring 1
FLK 2,5 RT-10 Fahrzeugleitung, 1x 2,5mm², rot, 10m-Ring 1
IFSH-B-6,35 Flachsteckerhülse-vollisoliert, Breite:6,35mm,blau 10
IFS-B-6,35 Flachstecker-vollisoliert, Breite: 6,35mm, blau 10
IFSH-R-6,35 Flachsteckerhülse-vollisoliert, Breite:6,35mm,rot 10
GFS 2X6,3 Gehäuse für Flachstecker, 2polig 1
GFSH 2X6,3 Gehäuse für Flachsteckerhülsen, 2polig 1
GFS 6X6,3 Gehäuse für Flachstecker, 6polig 1
GFSH 6X6,3 Gehäuse für Flachsteckerhülsen, 6polig 1
FS-M2 6,35 Flachstecker, nicht isoliert, Breite: 6,35mm 10
FSH-M2 6,35 Flachsteckhülse, nicht isoliert, Breite: 6,35mm 10
ABZWEIGVERBINDER-SET 1

Am Mopped sieht das dann wie folgt aus:



Heizgriffe montieren

Die Heizgriffe lassen sich recht einfach montieren. Einfach die Lenkerendengewichte auf beiden Seiten abschrauben. Dabei ist unbedingt auf das ganze innere Gerödel zu achten !!!

Nicht die Schraube ganz raus drehen, sondern nur leicht lösen, um das Dämpfergummi mit dem Lenkerendengewicht abzuziehen. Das kostet etwas Zeit, Gedult und Kraft...

Anschließend auf der linken Seite einfach das Griffgummi abziehen, ggf. mit einem dünnen Schraubendrehen unter das Gummi fahren und vom Lenker lösen. Den neuen Heizgriff aufstecken, dabei auf den richtigen Durchmesser achten (!), fertig.

Auf der rechten Seite muss das Griffgummi vom Gasgriff gelöst werden. Auch hier wieder mit einem dünnen Schraubendreher zwischen Griffgummi und dem Plastikgriff fahren und lösen. Mit WD40 kann hier das Lösen und Abziehen erleichtert werden.



Gasgriff bearbeiten: Rinks, vorher - Rechts, nachher

Anschließend muss der Gasgriff noch bearbeitet werden. So müssen der äußere Ring entfernt, die Längsstege abgeflacht und der doppelte Ring gekürzt werden. Bei dem doppelten Ring muss nur der äußere zum Lenkerende zeigende Ring entfernt werden. Der ganz große innere Ring bleibt stehen. Dies geht am einfachsten mit einem Dremel o.ä. Danach kann der Heizgriff auch hier aufgesteckt werden.

Hinweis: Bei beiden Heizgiffen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Kabel freigängig sind. Beim Gasgriff ist zusätzlich darauf zu achten, dass dieser beim drehen freies Spiel hat und das Kabel nirgends hängen bleibt oder blockiert !!!



Verkabelung unter der Sitzbank (Kult)

Bei der Kult kann direkt neben den Sicherungen unter der Sitzbank der Platz genutzt werden, um die Relais zu verbauen. Auf den obigen Bildern sind nur zwei und nicht wie beschrieben drei Relais dargestellt, da das Fernlicht hier nicht über ein Relais geschaltet wird. Man sieht eigentlich recht gut die platzsparende und recht überschaubare Verkabelung.



Verkabelung hinten im Heck beim Rücklicht (Pop)

Bei der Pop lassen sich die Relais sehr gut im Heck vor dem Rücklicht unterbringen. Das sieht auf den ersten Blick zwar etwas chaotisch aus, ist es dann aber doch nicht. Um die Relais sicher festzuschrauben, können die für den Soziusgriff vorhandenen Gewinde im Rahmen prima genutzt werden. Ich habe hier nun 4 Relais untergebracht und die sonst brach liegenden Stauraum nun sinnvoll ausgenutzt. Von links kommt erst das rote LED-/Universal-Relais, dann das Relais für die Heizgriffe, und auf der rechten Seite die beiden Relais für Abblend- und Fernlicht.



Verkabelung vorne (Kult)

Die Verkabelung am Vorderbau ist bei der Kult da schon etwas chaotischer, läßt sich aber gut über einen 6-fach und einen 2-fach Stecker (das sind die beiden weißen Stecker) realisieren. Das ganze Kabelgerödel dann wieder ordentlich in/unter der Verkleidung zu verstecken ist da schon etwas schwieriger, aber machbar...

Bei der Pop ist der Kabelsalat nicht mehr ganz so groß, da die Kabel hier insgesamt kürzer ausfallen und direkt unter dem Lenkkopflager laufen und gesteckt werden, und nicht wie bei der Kult komplett in der Verkleidung untergebracht sind. Bei der Verkabeldung an der Pop bin ich dann auch wie oben angedeutet mit 2 Zweifachsteckern und 2 Stromdieben ausgekommen.



Heizgriffschaltung in der inneren Verkleidung (Kult)

Die Heizgriffschaltung läßt sich bei der Kult problemlos im linken vorderen Rahmendreieck verstecken. Für den Drehregler des Potis habe ich ein kleines Loch duch das Plastikdreieck gebohrt und die Schaltung mit doppelseitigem Spiegelklebeband innen festgeklebt. Von außen dann noch den Drehregler aufgesteckt und am Möpp montiert.

Man sieht fast kaum, dass das da nicht hingehört...

Die Pop hat in der S-Version das Dreieck leider nicht mehr, so dass ich hier leider die obere, innere Verkleidung, welche die Instrumente umschließt, anbohren musste und nun den Regler aber auch bequem während der Fahrt erreichen und einstellen kann.


Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbauen und Schrauben...

Euer crossi